Salze

 

Salze sind chemische Stoffe, die aus positiv und negativ geladenen Ionen bestehen und deren Bindungsverhältnisse sich durch Coulomb-Wechselwirkungen in Ionengittern beschreiben lassen. Salze zeichnen sich als Feststoffe häufig durch eine mechanische Härte aus. Typische Beispiele für Salze sind das Kochsalz (Natriumchlorid), NaCl, oder das bei Übersäuerung des Magens als mildes Neutralisationsmittel verwendete Natron (Natriumhydrogencarbonat), Na(HCO3).

Die Löslichkeit von Salzen wird durch die physikalische Größe des Löslichkeitsproduktes beschrieben. Diese Größe gestattet es auch, Fällungsreaktionen quantitativ zu betrachten.

In Lösung liegen die Ionen häufig solvatisiert (zum Beispiel mit einer Wasserhülle umgeben) vor.

 

 

Die Fragen in diesem Komplex beziehen sich auf die Charakterisierung von salzartigen Verbindungen, der Bindungskräfte, die in ihnen wirken und ihre Löslichkeit bzw. deren quantitative Beschreibung.